Als Rettungskraft in der Zeitarbeit - wie ist das eigentlich so?

Dimitra Polychronidis, 26 Jahre, Rettungsassistentin aus Bayern, erzählt uns von ihrer Motivation, ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Wünschen. 

Wie lange arbeiten Sie schon im Rettungsdienst und was hat Sie dazu bewogen, diesen Beruf zu erlernen?

Meine Ausbildung zur Rettungsassistentin habe ich im Juli 2016 abgeschlossen. Dass ich im Rettungsdienst gelandet bin, war eher Zufall. Ich hatte mich für diverse Ausbildungen und Studiengänge interessiert, nachdem ich 2013 von einem zweijährigen Work & Travel Einsatz in Australien zurückgekommen war. Eine Rettungsassistentenschule in Berlin war eine der ersten, die sich auf meine Bewerbung gemeldet hat und da habe ich dann auch meine Ausbildung gemacht.

Was motiviert Sie am meisten bei Ihrer Arbeit und was war Ihr bislang schönstes Erlebnis als Rettungsassistentin?

Ich mag die abwechslungsreiche Arbeit. Man weiß ja bei Schichtanfang nie, was auf einen zukommt. Mal hat man nur zwei Einsätze und mal fährt man die ganze Schicht durch.
Ich erinnere mich sehr gerne an einen Kindernotfall während meiner Ausbildung in Lörrach, bei dem uns die Eltern während des Einsatzes total vertrauten und super mit uns zusammengearbeitet haben. Als wir ankamen, hatte der Vater schon mit der Herzdruckmassage und der Beatmung des Kindes begonnen. Wir haben dann übernommen und konnten das Kind nach kurzer Zeit kreislaufstabil in die Klinik transportieren. Die Eltern waren sehr kooperativ und haben jede unserer Maßnahmen eingewilligt. Ein toller Moment!
 
Wie sind Sie auf Hire a Paramedic gestoßen und warum haben Sie sich für eine Anstellung bei uns entschieden?

Ich bin durch Zufall im Internet auf Hire a Paramedic gestoßen. Die Vorstellung in Arbeitnehmerüberlassung zu arbeiten, hat mir gefallen, da ich sehr reiselustig und spontan bin. Ich habe deshalb mit Herrn Finkelmeier Kontakt aufgenommen und wir haben uns kurze Zeit später zum Bewerbungsgespräch getroffen. Das Gespräch lief gut, Herr Finkelmeier machte einen sehr sympathischen Eindruck und ist mir auch bei einigen Punkten entgegengekommen, so dass ich mich für eine Vollzeit-Anstellung bei Hire a Paramedic entschieden habe. Meine Familie und Freunde haben mir zwar geraten, bei Zeitarbeitsfirmen vorsichtig zu sein, aber ich hatte ein gutes Gefühl und dachte mir, dass ich es einfach ausprobiere. Mittlerweile bin ich fast ein Jahr dabei und finde es immer noch toll.

Wodurch unterscheidet sich Hire a Paramedic von anderen Arbeitgebern im Rettungsdienst?

Durch die Flexibilität, die man als Arbeitnehmer hat. Ich kann mir beispielsweise einen Monat am Stück im Jahr für freiwillige Arbeit freinehmen. Ich hatte das, bevor ich bei Hire a Paramedic angefangen habe, schon einmal gemacht. Damals habe ich drei Monate in einem Krankenhaus und einer Behindertenschule in Afrika gearbeitet. Ende dieses Jahres plane ich nach Lateinamerika zu fahren.

Welche Erfahrungen haben Sie bei Ihren Einsätzen bei verschiedenen Rettungsdiensten gemacht?

Natürlich muss man sich anfangs erst beweisen, wenn man neu im Team ist. Man muss zeigen, dass man sich auskennt und keinen Mist baut. Ich fühle mich jedoch sehr schnell integriert und finde es interessant, neue Leute kennenzulernen. Nur an einem Standort hat es mir nicht gefallen, aber das hing mit den Leuten zusammen.     

Was sollte im Rettungsdienst allgemein verbessert werden?

Ich war letztens in Heilbronn, wo hydraulische Tragen zum Einsatz kamen. Das sollte auf jeden Fall flächendeckend eingeführt werden, um den Rücken zu schonen. Außerdem fände ich es toll, wenn der Arbeitgeber die Teilnahme an Fitness- oder Kampfsportkursen anbieten würde. Ich habe zwar glücklicherweise noch keine körperliche Aggression der Patienten oder Angehörigen zu spüren bekommen, aber oft ist es kurz davor, besonders wenn Alkohol im Spiel ist.  

Ihre Ansprechpartner zum Thema Arbeitnehmerüberlassung

Philipp Finkelmeier
+49 202 947 021 00
pfi@hireadoctor.de

Karla Merschhemke
+49 202 947 021 03
kme@hireadoctor.de

Jan van Dyk
+49 202 947 021 02
jvd@hireadoctor.de